StartseiteLagerSommerlager 2016Lagerblog 2016Tag 8 – Indianer- und Sonnentag

Heute morgen weckte uns unsere Indianerin Sabrina mit einem eher einfältigen Indianerlied (Text: Hejaheja, Hejaheya…). Wir fanden eine Botschaft, die uns offenbar Indianer geschickt hatten. Sie seien auf unserer Seite und bewundern unsern Mut. Sie forderten uns aber auch auf, die Kraft der Indianer zu lernen. Deshalb starteten wir den Tag mit Sport. Zu erst machten alle Kinder eine Kriegerausbildung durch. Mit einer Runde Yoga brachten wir dann noch unsere Körper und unseren Geist in Einklang. Zur Stärkung hat die Küche einen Brunch vorbereitet, mit allem was dazu gehört: Rösti mit Speck, Eier, Cornflakes, Brot, Käse und Kaffee für die koffeinabhängigen LeiterInnen.

Für den Rest des Morgens trennten wir Jungs und Mädchen. Die Jungs schnitzten sich Stöcke für das Stockspiel „Gelati“, welches in keinem Lager fehlen dar. Die Mädchen machten sich Indianerschmuck, Traumfänger und Indianerinnentatoos. Da die Sonne wieder einmal schien, sammelten die LeiterInnen danach noch die Nassen Kleider zusammen zum trocknen. Auch die ersten Wassergräben wurden Gestopft. Da wir einen Brunch hatten, gab es zur Mittagszeit einen Fruchtsalat zum vorgezogenen Zvieri. Danach mussten wir leider unsere Leiterin Jana verabschieden, auch für sie gab es natürlich ein lautes „Zigi-Zagi“. Am Nachmittag wurden die Kinder in Indianer-Stämme eingeteilt. Die Stämme kämpften gegeneinander im Blachen-Volleyball (Je vier Kinder haben eine Blache, mit der ein Ball über ein Netz geworfen wird.), Badminton und im Herdentreiben, dem indianischen Jägerball.

Vor dem Abendessen bekamen wir dann hohen Besuch: Bill traute sich aus seinem Versteck und wünschte uns viel Mut. Wir konnten ihn überzeugen, dass er mit uns Znacht isst. Er dankte uns für unseren Einsatz und sagte, er sei sicher, dass wir es schaffen. Am Abend veranstalteten wir ein Indianercasino, bei dem wir mit Glücksspielen um Bohnen zocken konnten. Mit diesen war es möglich, Sirup zu kaufen. Wer sich verzockt hat, musste einen wichtigen Gegenstand verpfänden. Zum Ausstieg des Blocks thematisierten wir noch, was im Leben wirklich wichtig ist und was die Kinder dazu motiviert hat, hohe Risiken einzugehen.

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