StartseiteLagerSommerlager 2016Lagerblog 2016Tag 10 – Nächtlicher Überfall und Lagerabschluss

Mitten in der Nacht wurden wir von Jacks Bande überfallen. Sie rüttelten an unseren Zelten, machten Lärm und verschwanden im Wald. Wir beschlossen, ihnen nachzuschleichen. Zu erst führte der Weg einer Hecke entlang. Plötzlich wurden wir von Bandenmitgliedern überrascht. Sie waren rücksichtslos und packten auch die Kinder. Mit viel Mut und Kampfgeist konnten wir zusamenbleiben. Wir wurden von unzähligen Banditen zu einem Wald getrieben. Im Wald angekommen trafen wir auf Jack. Er sagte, nun sei die Zeit für das Duell gekommen. Wir als geforderte wählten den Revolver. Timo erklärte sich zum Duell bereit. Er wurde schwer getroffen, meinten wir wenigstens. Zum Glück hatten zwei Leiter die Idee, manipulierte Waffen und Theaterblut einzusetzen. Jack war ganz überrascht, trotzdem gelang der ganzen Bande die Flucht und wir konnten trotzdem noch ruhig schlafen.

Heute, am Morgen des Tags der Gerechtigkeit wurden wir von Gerichtshammerschlägen geweckt. Beim Frühstück waren die Worte, „Ja“, „Nein“, „Schwarz“ oder „Weiss“ verboten. Wer trotzdem eines dieser Worte benutzte, musste ums Esszelt rennen, was Gilbert als „gerechte Strafe“ bezeichnet hat. Danach wurden wir als Geschworene trainiert. Im Wilden Westen (und in der Ostschweiz offenbar auch) waren diese Üblich. Um auf Siege und Niederlagen vorbereitet zu sein machten wir einen Parcours, bei dem wir uns an verschiedenen Posten massen.

Am Nachmittag dieses heissen Tages gingen wir zu erst an einen schattigen Platz bei einem Bach, wo wir einiges über die Natur lernten Timo erzählte uns einiges über die Tierchen und Pflanzen, die man in einem Bachbett finden kann. Um uns zusätzlich abzukühlen benetzten wir nochmal die Seifenrutschbahn, was uns natürlich grossen Spass bereitete. Jack startete einen letzten Racheversuch, rutschte aber auf der Rutschbahn aus. Wir konnten ihn festnehmen und mussten die Kinder davon abhalten, Gewalt anzuwenden. Wir beschlossen, dass er eine fairen Prozess verdient hat. Schliesslich wurde er von Richter Flavio zu lebenslänglicher Verbannung aus dem Appenzellerland verurteilt. Das Gericht führte ausserdem noch Prozesse gegen diverse Untäter im Lager, Kinder und LeiterInnen.

Anschliessend waren wir zu einem Galadinner geladen, zwischen den Gängen spielten wir lustige Spiele. In der Lagerdisco feierten wir zehn gelungene Ferientage. Dank der unvermeidlichen Lagerübermüdung fielen alle sofort in einen tiefen letzten Schlaf im Zelt.

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