StartseiteLagerLagerblog 2015Freitag – Der krönende Abschluss

Am Morgen kam ein Bote zu uns. Er brachte uns ein Couvert mit einem Rätsel, das es zu lösen galt. Es stellte sich heraus, dass das Rätsel zu einem nächsten Posten führt, an dem es wieder eine Aufgabe zu lösen gab, und schon waren wir auf einer Rätselschnitzeljagd. Am Ende fanden wir eine Schaufel. Mit dieser gruben wir eine Schatzkiste aus, in der sich Sand befand. Ausserdem fanden wir einen Zettel mit einer unlesbaren Schrift drauf.

Plötzlich knallte es, und am anderen Ende des Waldes war der Sultan zu sehen. Wir rannten ihm nach und hielten ihn fest. Wir zwangen ihn, uns den Text zu übersetzen und vorzulesen. Darauf war zu lesen: „Oben muss zu unten werden, sonst bleibt alles gleich.“ Natürlich misstrauten wir dem Sulltan, aber die Zeit war knapp, im Orient war schliesslich bald Mitternacht. Schliesslich war unser Mut stärker als die Angst, und wir drehten die Sanduhr. Sofort war auf dem Lagerplatz ein lauter Knall zu hören. Schnell rannten wir dort hin. Im Gehege waren keine Ziegen mehr am grasen, sondern nur noch Prinz Matteo, in voller Pracht zurückverwandelt. Die Freude allerseits war natürlich gross, ausser beim Sultan. Dieser wurde von einem Boten abgeholt, er solle von den Göttern eine gerechte Strafe erhalten.

Am Nachmittag waren wir dann zum Schlussspektakel auf dem Hauptplatz eingeladen. Es gab eine Rangverkündigung vom Wochenspiel. Das Wochenspiel bestand aus einem Geocache, bei dem Puzzleteile für ein Märchenbuch gesucht werden mussten, ausserdem konnten diese Teile getauscht und am Marktabend verdient werden. Gewonnen hat das Spiel die Jubla Emmishofen-Kreuzlingen, Platz 2 erreichte Tobel. Auf dem dritten Platz kamen wir, die als eine von nur drei Scharen alle Teile gefunden haben!

Ausserdem gab es hohen Besuch, Andrew Bond, der den Kala Song (auf Play drücken zum nachhören) komponiert hat.

Trotz des heissen Wetters und der völlig falschen Jahreszeit liess er sich’s nicht nehmen, seinen grössten Hit „Zimetstern hani gern“ zu spielen.

Am Abend war dann unser eigener Lagerschlussabend angesagt. Zum Znacht kochte Sandra unsere lieblings Lagerspezialität, Fajitas. Die Famile Rieser, denen unser Lagerplatz gehört, war auch anwesend und wurde mit einem Lauten „Zigi-Zagi“ beeindruckt und verdankt.

Daneben haben wir uns in kleinen Spielen gemessen, um nochmals eine tolle Stimmung hervorzubringen. Den Abschluss des Abends bildete dann eine Romanshorner Lagertradition: Sarah wurde als Leiterin und Börni als Präses getauft. Dabei wurden sie von allen Beteiligten nass gemacht und mit Sägemehl und Sand paniert. Nach einer Wäsche im Öl- und Kaffeebad war dann die feierliche Taufe mit einer Taufflüssigkeit, die aus dem Kompost wiederverwendet wurde. Börni musste noch eine Präses-Bonusaufgabe erledigen. In Blachen eingewickelt wurde sie von der ganzen Lagergemeinschaft einmal um den Platz gezogen.

Die besten Bilder des Tages

Folgen bald.

 


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